Zucker in der Hafermilch

Der versteckte Zucker in der Hafermilch

Auf deiner Hafermilch steht „Ohne Zuckerzusatz“? Aber wie werden denn aus den 0 g Zucker in 100 g Hafer plötzlich 6-8 g Zucker pro 100 ml in der Hafermilch?

Warum ist die Hafermilch so süß?

Pro Glas Hafermilch trinkst du 5 TL Zucker. Oder anders gesagt: Pro Tetrapack Hafermilch trinkst du 50-80 g puren Zucker, je nach Hersteller. Dadurch, dass du den Zucker auch noch in flüssiger Form zu dir nimmst, geht er schnurstracks ins Blut und löst eine starke Insulinreaktion aus. Die vermeintlich gesunde Kuhmilchalternative ist eine ziemliche Süßigkeit, auch wenn auf der Zutatenliste nur Wasser, Hafer, Sonnenblumenöl und Meersalz steht.

Wie kommt der Zucker in die Hafermilch?
Das Hafer-Wasser-Gemisch wird bei der Verarbeitung stark erhitzt. Wenn du schon mal Haferporridge gemacht hast, dann weißt du, dass das eigentlich eine Pudding-Konsistenz ergeben sollte. Aber Hafermilch ist doch flüssig! Genau, denn diesem Gemisch werden Enzyme hinzugefügt, die die Stärke im Hafer in Zucker umwandeln. Keine Stärke, kein Verklumpen. Der Zucker sorgt auch dafür, dass keine Konservierungsstoffe hinzugefügt werden müssen, denn Zucker konserviert und macht ein Lebensmittel für einige Zeit haltbar.

Warum ist der Zucker in der Hafermilch nicht gesund?
Das, was beim Herstellungsprozess mit der Hafermilch passiert, sollte eigentlich erst in unserem Körper bei der Verdauung stattfinden: Wir essen etwas, der Körper reagiert, indem er dem Nahrungsbrei Enzyme beisteuert (zB. durch unseren Speichel) und somit wird Stärke in Zucker umgewandelt, der in unserem Blutstrom zB. zum Gehirn fließt. Das ist ein natürlich Prozess.
Wenn dieser Prozess nun aber schon in der Herstellung eines Lebensmittels angewandt wird, dann haben wir ein Produkt mit isoliertem Zucker, der zu schnell ins Blut geht und eine hohe Insulinausschüttung zur Folge hat mit einer anschließenden Unterzuckerung.
Ein stabiler Blutzuckerspiegel ist aber der erste wichtige Pfeiler einer gesunden Ernährung.
Hinzu kommt, dass die Enzyme, die bei der Fermentation der Hafermilch eingesetzt werden, mithilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt werden können, was nicht deklarationspflichtig ist.
Die Zuckerformen, die in der Hafermilch durch enzymatische Prozesse entstehen, kommen in einer Flüssigkeit ohne Ballaststoffe in der Natur nicht vor. Hafermilch ist also ein Lebensmittel, wie viele andere Fertigprodukte auch, die für den Körper unnatürlich sind und bei häufiger und langfristiger Einnahme eine Überforderung für die Verdauung und somit den ganzen Körper darstellen können.
Du bist, was du isst, darf gerne wortwörtlich verstanden werden.

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Ava Bonam
Heilpraktikerin für Frauenheilkunde & emotionsfokussierte Körpertherapie

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